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Das Gleichniss vom Ramadan und Yusuf (as)

Das Gleichniss vom Ramadan und dem Propheten Yusuf

Von Ibn al-Jawzi (rahimahullah)

(entnommen von: www.kalamullah.com)

Aus Ibn al-Jawzis „Bustan al-Wa’idhin wa Riyad as-Sami’in“ (S. 213-214):

„Der Monat Ramadan ist gegenüber den anderen Monaten wie Yusuf gegenüber seinen Brüdern. Also wie Yusuf der meist geliebte Sohn Ya’qubs war, so ist gleichermaßen der Ramadan der meist geliebte Monat Allahs.

Ein schöner Punkt für die Nation Muhammads (sallallahu ‘alayhi wa sallam), um darüber nachzudenken, ist, dass wiewohl Yusuf die Barmherzigkeit und das Mitgefühl besaß zu sagen, „Keine Schelte soll heute über euch kommen…“ [Yusuf: 92], der Ramadan gleichermaßen der Monat der Barmherzigkeit, des Segens, der Güte, der Errettung vor dem Feuer und der Vergebung des Königs ist, der alle anderen Monate übertrifft und was aus ihren Tagen und Nächten gewonnen werden kann.

Ein anderer schöner Punkt, um darüber nachzudenken ist, dass Yusufs Brüder kamen ihm zu vertrauen um ihre Fehler, nach alldem was sie getan hatten, in Ordnung zu bringen. So begegnete er ihnen mit Güte und half ihnen aus, ernährte sie als sie hungrig waren, erlaubte ihnen zurückzukehren und trug seinen Dienern auf: „Tragt ihr Hab und Gut mit euch, sodass sie sie nicht verlieren.“ So füllte eine Person die Lücken von elf anderen und der Monat des Ramadan ist gleichermaßen ein Monat, der die Lücken unserer Handlungen aus den anderen Monaten füllt. Denkt an die Lücken, Mängel und Defizite, die wir im Gehorsam zu Allah haben!

Wir hoffen, dass wir im Ramadan in der Lage sind unsere Mängel in den anderen Monaten auszumachen, unsere Fehler zu beseitigen und sie mit Freude und Beständigkeit am Seile des vergebenden Königs zu überdecken.

Ein anderer Punkt ist, dass Ya’qub elf Söhne besaß, die mit ihm lebten, und deren Taten er zu jeder Zeit sehen würde und sein Augenlicht kehrte nicht aufgrund irgendeines ihrer Kleidungsstücke zurück. Stattdessen  kehrte es durch Yusufs Hemd zurück. Sein Augenlicht kam stark zurück und er selbst wurde stark, nachdem er schwach war und sehend, nachdem er blind war. Gleichermaßen ist es, wenn der Sünder die Düfte des Ramadan vernimmt, mit jenen sitzt, die ihn an Allah erinnern, den Qur’an rezitieren, behilflich sind bei den Eigenschaften des Islams und des Glaubens und Verleumdungen und nutzloses Gerede ablehnen, so wird ihm (so Allah will) vergeben, nachdem er ein Sünder war. Er wird nah kommen, nachdem er fern war, er wird im Stande sein mit seinem Herzen zu sehen, nachdem es blind war. Seine Anwesenheit wird mit Glück erfüllt sein, nachdem sie mit Abscheu erfüllt war. Ihm wird mit Barmherzigkeit begegnet, nachdem ihm mit Verachtung begegnet wurde. Er wird dafür ohne Beschränkung oder sein zu tun versorgt. Er wird geleitet für sein gesamtes Leben und seine Seele wird mit Leichtigkeit und Sanftheit hinausgezogen, wenn er stirbt. Er wird mit Vergebung gesegnet sein, wenn er Allah begegnet und ihm werden die besten Stufen in den Gärten des Paradieses gewährt.

Also, bei Allah, profitiert von dieser Großartigkeit während diesen wenigen Tagen und ihr werdet schon bald reichlich Segen, hohes Maß an Belohnung und mit Allahs Willen eine sehr lange Zeit der Ruhe und des Vergnügens sehen.

Bei Allah dies ist das wahre Vergnügen…“

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