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Wir müssen uns selbst läutern!


بسم الله الرحمان الرحيم

Assalamu ‘aleikum wa rahmatullahi wa barakatuh,

Stellen sich nicht viele von uns in diesen Zeiten die Frage, warum die Lage der Muslime in vielen Teilen der Welt schlecht ist und warum die Muslime, obwohl sie in solch einer großen Zahl existieren, so schwach erscheinen? Unterdrückt werden, um ihr Recht gebracht werden und ihnen ihr eigenes Heim vor ihren Augen weggeschnappt wird? Und ist es nicht so, dass viele von uns mit dem Finger auf die anderen Zeigen? Ja es sind immer die anderen nicht wahr? Ist es nicht auch so in diesen Zeiten, dass die Muslime ihr Vertrauen, ihre Hoffnung und ihre Zuflucht bei anderen suchen als bei Allah? Haben wir vergessen wer unsere Schöpfer ist? Haben wir vergessen wer uns versorgt? Haben wir Denjenigen vergessen, ohne Dessen Erlaubnis nichts eintreffen kann, den Lenker und Erhalter allen Seins? Insha Allah läutern wir uns selbst bevor wir auf andere zeigen und insha Allah bekämpfen wir unsere eigene Seele, unser eigenen Herzen solange bis sie allein Allah ergeben sind und wir unser Vertrauen, unsere Hoffnung in Allah alleinig setzen und wir allein bei IHM Hilfe und Zuflucht suchen! Möge Allah uns rechtleiten!

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Allah, der Erhabene sagt im Qur’an (in der ungefähren) Bedeutung:

إِنَّا لَنَنصُرُ رُسُلَنَا وَالَّذِينَ آمَنُوا فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَيَوْمَ يَقُومُ الْأَشْهَادُ

[40:51] Wahrlich, helfen werden Wir Unseren Gesandten und denen, die gläubig sind, im diesseitigen Leben und an dem Tage, wo die Zeugen vortreten werden,

Ibn al-Qayyim merkte an: „dass diese Ayah bedeutet, dass wer auch immer Mängel in seinem Glauben hat, dadurch eine dementsprechend geringere Menge an Hilfe und Erfolg von Allah erhält. Wenn ein Gläubiger irgendeine Form von Bedrängnis von seinem Feind erleidet, so ist dies auf seine eigenen Sünden zurückzuführen, entweder das Verlassen einer verpflichtenden Handlung oder das Verrichten einer verbotenen Handlung, welche seine Schwäche im Glauben darstellt.“

‘Umar ibn al-Khattab (radiallahu ‘anhu) schrieb einst zu Saad ibn Abi Waqaas (radiallahu ‘anhu): „Ich trage dir und den Soldaten, die mit dir sind, auf sich Allah unter allen Umständen bewusst zu sein, da taqwa (Furcht und Bewusstsein) vor Allah eine bessere Waffe gegen eure Feinde und eine stärkere Strategie im Kampf ist. Und ich trage dir und jenen, die mit dir sind, auf überaus Zurückhaltend gegenüber jeder Sünde zu sein, mehr als es euer Feind ist, denn die Sünden einer Armee sind gefürchteter als ihre Feinde. Wahrlich, Allah hilft den Muslimen aufgrund der Sünden ihrer Feinde und wenn es nicht deswegen wäre, so würden wir niemals in der Lage sein sie zu überwinden, weil unsere Anzahl nicht wie ihre ist. Wenn wir ihnen in Sünden gleichwertig sind, werden sie in der Lage sein uns zu überwältigen, augrund ihrer (militärischen) Kraft. Wenn wir nicht durch unsere Rechtschaffenheit unerstützt werden, werden wir nicht lediglich durch unsere Kraft in der Lage sein sie zu überwinden. Und bittet Allah euch selbst zu helfen, ebenso wie ihr ihn um Hilfe gegen eure Feinde bittet.


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